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Vectoryon Logbuch

Logbuch Juli 2026: Neuer Kern, Schweizer Modelle

Im Juli 2026 bekam der Assistent einen neuen Kern, einen eigenen Werkzeug-Server und Schweizer Sprachmodelle. Die Schweizer Modelle liefen erst nach mehreren Nachbesserungen verlässlich.

Vectoryon31. Juli 20262 Min. Lesezeit
2026JuliNeuer KernModelle in der SchweizPasskey für Admins

Nachgetragen im Oktober 2026. Das Logbuch erzählt Monat für Monat, was bei Vectoryon entstanden ist und was live ging.

Vorheriges Kapitel: Logbuch Juni 2026: Lesen an der Quelle

Was wir gebaut haben

Am 4. Juli haben wir den alten Kern des Assistenten entfernt. Seither arbeitet nur noch der neue, den wir im Juni vorbereitet hatten.

Am 23. und 24. Juli bekam der Assistent einen eigenen Werkzeug-Server. Über ihn erreicht er Mail, Kalender, Teams und Dateien. Jede Fähigkeit ist dort genau einmal beschrieben. Das macht das Verhalten des Assistenten nachvollziehbarer.

Am 21. Juli haben wir Sprachmodelle bei Infomaniak angebunden, einem Anbieter mit Rechenzentren in der Schweiz. Ab dem 30. Juli wählt man im Chat das Modell nach Zweck und sieht, wie viele Token eine Antwort verbraucht hat. So bleibt die Entscheidung bei der Firma, welche Daten in welchem Land verarbeitet werden.

Administratoren melden sich seit dem 24. Juli mit einem Passkey an, ohne Passwort. Ab Mitte Juli haben wir den Assistenten zudem systematisch mit festen Fragen und Rollen getestet.

Was live ging

Noch nichts für Kunden. Am 19. Juli lief zum ersten Mal unser eigenes Programmpaket in der Produktionsumgebung, also dort, wo später Kunden arbeiten. Es gab dort aber noch keinen Administrator und keine Kundenfirma.

Was wir gelernt haben

Ein Schweizer Modell im Angebot ist noch kein Schweizer Modell im Einsatz. Nach der ersten Anbindung antworteten die Modelle bei Infomaniak nicht zuverlässig. Am 21. und 22. Juli mussten wir die Anbindung mehrfach nachbessern, bis sie verlässlich liefen.

Für uns heisst das: Eine Zusage zum Datenstandort zählt erst, wenn wir sie mit einer echten Frage geprüft haben. Daten in der Schweiz zu halten, ist der Grund, warum viele Firmen mit uns reden. Warum das zählt, steht im Beitrag KI nutzen, ohne dass die Daten ins Ausland abwandern. Diese Zusage muss im Betrieb halten. Ein Eintrag in einer Liste reicht dafür nicht.

Wie es weitergeht

Im August war es so weit: Die erste Kundin arbeitete mit Vectoryon. Davon erzählt das nächste Kapitel.

Nächstes Kapitel: Logbuch August 2026: Vectoryon ist live

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